Zuwachs im Sodis-Team: Antonia Oporto und Liliana Murillo

Zuwachs im Sodis-Team: Antonia Oporto und Liliana Murillo

Passend zum Start unseres neuen Projektes Qhari Warmi – Gemeinsam Wachsen und zur Erweiterung des Projektes Dorfschulen hat das hauptamtliche Team unserer Partnerorganisation in Bolivien, der Fundación Sodis, Zuwachs erhalten. Unsere Freiwillige Maria stellt die beiden 27-jährigen Bolivianerinnen Antonia Oporto und Liliana Murillo vor, die direkt aus unserer Projektregion stammen:

Im August stieß zunächst Antonia zum Team: Sie kommt direkt aus Micani und wuchs dort auch auf. Nach ihrem Schulabschluss zog sie nach Cochabamba, um an der staatlichen Universität Soziologie zu studieren. Ihre Hauptaufgabe bei Sodis ist es, Schulungen mit der lokalen Bevölkerung durchzuführen. „Das Thema Geschlechtergleichheit liegt mir ganz besonders am Herzen“, erzählt sie unseren Freiwilligen und erklärt, dass dies der Schlüssel zum Gelingen all unserer Projekte sei. Antonia engagiert sich in einer Frauenorganisation in der Region Micani wünscht sich, mit der Fundación Sodis besonders in den Dörfern die Rolle der Frau zu stärken, in denen die Frauen sich noch nicht selbst organisieren, um sich gemeinsam für ihre Rechte einzusetzen.

Vorne Antonia, Elsa und Ruth und hinten Liliana und Miguel (von links nach rechts) sind unser Team in Bolivien.

Im Rahmen der Kooperation mit SOCODI erhält das Team eine Fortbildung zum Anbau des Tara-Baums in Chuquisaca.

Eine Soziologin und eine Agronomin stoßen zum Sodis-Team.

Liliana ist seit Oktober in der Fundación Sodis tätig. Sie kommt aus San Pedro de Buena Vista, dem Micani übergestellten Ort, wo sie mit ihrem dreijährigen Sohn lebt. Liliana hat in Cochabamba Agronomie studiert. „Ein Bürojob wäre nichts für mich“, erzählt Liliana, daher freue sie sich auf die neuen Erfahrungen in den Projekten, auf die Arbeit im Feld und auf die Interaktion mit der lokalen Bevölkerung: Als Agronomin wird sie sich vor allem um die Schulgärten kümmern, aber auch im Projekt  Qhari Warmi die landwirtschaftliche Komponente im Projekt übernehmen, in dem wir Geschlechtergleichheit und Familienunternehmertum durch den Anbau der Tara-Pflanze fördern wollen.

Die beiden Neulinge im Team freuen sich auf die Möglichkeit, ihr an der Universität erlangtes Wissen in ihre Heimatregion zu tragen und diese damit voranzubringen. 

Um die zwei auf ihren Einsatz in unseren Projekten vorzubereiten, haben sie im Oktober zunächst ein dreiwöchiges Praktikum bei SOCODEVI, einer befreundeten Organisation in der bolivianischen Region Chuquisaca, gemacht, um anschließend in die Projekte einsteigen zu können. Sie bringen viel Motivation und Energie und viele neue Ideen mit und wir hoffen, dass sie die Projekte schnell zu ihren eigenen machen. 

Maria Lütticke

Die robuste Nutzpflanze Tara
Tarabäume benötigen wenig Wasser und wachsen auch im kargen Andenhochland. Gewonnen werden u.a. Ledergerbstoffe, deren Verkauf Familien zusätzliches Einkommen generieren können. Unser neues Projekt soll Unternehmertum und Geschlechtergleichheit fördern.
Helfen Sie mit!
Unser ganzheitlicher Ansatz hat zum Ziel, gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung einen langfristigen Wandel anzustoßen, der nachhaltend eine Vielzahl an Lebensbereichen betrifft. Unterstützen Sie unsere Entwicklungsarbeit mit Ihrer Spende und begleiten Sie alle Projektbeteiligten auf ihrem Weg!

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