Starke Frauen in der Projektkoordination

Starke Frauen in der Projektkoordination

 

Wir freuen uns, ein neues Teammitglied in unserer Schwesterorganisation, der bolivianischen Fundación Sodis, zu begrüßen. Nachdem im vergangenen Jahr drei junge, motivierte Mitarbeiter Teil des Teams vor Ort wurden und die Projekte seither mit ihrem Wissen und Engagement unterstützen, gibt es nun Verstärkung in der Projektkoordination: Mit Maribel Montaño Oretea tritt unserer vertrauten Projektleiterin Elsa Sánchez eine weitere starke Frau zur Seite.

Grund für die neue Anstellung ist der Wunsch von Elsa Sánchez, sich in den Ruhestand zurückzuziehen und die Projektarbeit in andere verantwortungsvolle Hände zu geben. Seit Juni arbeiten die beiden Frauen daran, Maribel Montaño Oretea (Titelbild: ganz rechts) mit den Projekten und damit verbundenen Aufgaben vertraut zu machen und sie auf eine selbstständige Leitung und Koordination der Projekte vorzubereiten. Aus der jahrelangen Projektarbeit, deren Erfolg nicht zuletzt dem immensen Einsatz von Elsa Sánchez (Titelbild: 2. von links) zu verdanken ist, erwuchsen ein umfassender Erfahrungsschatz und projektspezifisches Wissen, die in der Zusammenarbeit zwischen Fundación Sodis und Aktion Sodis auch in Zukunft als Basis dienen sollen. Wir danken Elsa Sánchez für ihre wirkungsvolle Arbeit, für ihre Umsichtigkeit und ihr Vertrauen in unseren jungen Verein, das uns eine freundschaftliche Partnerschaft der beiden Organisationen ermöglichte.

„Ich bin glücklich, Teil dieser großen Familie zu werden.“ Mit diesen Worten begrüßt Maribel Montaño Oretea unser Aachener Team im digitalen Kennenlerngespräch. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit zwischen den beiden NGOs und mit den Bewohnern Micanis, unserer Projektregion im Andenhochland. Sie habe den Eindruck, in ihrer Rolle der Projektleiterin der Fundación Sodis denen Hilfe zu bieten, die es am dringendsten benötigen. Hierzu bringt die 40-jährige bereits umfassende Arbeitserfahrung aus anderen gemeinnützigen Einrichtungen mit. Sie arbeitete beispielsweise im Taller Cultural Tinku und der Fundación Voces Libres, zwei NGOs, die sich für benachteiligte Bevölkerungsgruppen starkmachen. Diese Kenntnisse aus vorherigen Arbeitskontexten ermöglichen es der studierten Pädagogin, eigene Akzente in der Projektarbeit zu setzen, die den Dorfgemeinden in Micani zugutekommen kommen können. Zugleich sind ihre Erfahrungen mit gemeinnützigen Organisationen gute Veraussetzungen für ihren persönlichen Einstieg in ihre Aufgaben und unser Team.

Besonders gespannt sei sie darauf, die Projekte im ruralen Distrikt Micani kennenzulernen, denn gerade die Arbeit im Feld sei ihr wichtig. Sie freue sich darauf, die Früchte der Arbeit von Fundación Sodis und Aktion Sodis sehen zu können. Endlich ist es nun so weit: Nach den strikten regionalen Reisebeschränkungen und Corona-Erkrankungen im Team, wird Maribel Montaño Oretea nun ihre erste Reise in die Dörfer Micanis antreten und die Projekte direkt vor Ort besuchen. Es kann losgehen!

Ernährungsunsicherheit in Pandemiezeiten
„Coronavirus seems to feed voraciously on vulnerabilities.” Besonders die Schwächsten sind von den Folgen betroffen, denn die Corona-Pandemie droht zur Pandemie des Hungers zu werden. Die Stärkung lokaler Landwirte kann Baustein eines inklusiveren Ernährungssystem sein.
Helfen Sie mit!
Unser ganzheitlicher Ansatz hat zum Ziel, gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung einen langfristigen Wandel anzustoßen, der nachhaltend eine Vielzahl an Lebensbereichen betrifft. Unterstützen Sie unsere Entwicklungsarbeit mit Ihrer Spende und begleiten Sie alle Projektbeteiligten auf ihrem Weg!

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